Für eine korrekte Anzeige der Inhalte dieser Website muss die JavaScript Funktion aktiviert werden.


 

081106-Mein Kampf_i.d. BNN.pdf

 

Mein Kampf
- Farce von George Tabori -
Scherz und Schmerz


"Mein Kampf" handelt vom jungen Hitler, der aus der tiefsten österreichischen Provinz nach Wien kommt, um sich an der Kunstakademie zu bewerben.

In einem Männerheim teilt sich Hitler mit zwei Juden das Zimmer: dem fliegenden Buchhändler Schlomo Herzl, der sich mütterlich sorgend um den unerfahrenen Provinzler kümmert und dem Koch Lobkowitz. Herzl wird zum Schöpfer seiner charakteristischen Barttracht und unterrichtet ihn in demagogischen Kunstgriffen.

Im weiteren Verlauf der mitunter grotesken Handlung wird Herzl das erste Opfer des sich allmählich ausprägenden Antisemitismus Hitlers, der "als Täter, als Sensenknabe, als Würgeengel - ein Naturtalent" ist, weshalb Frau Tod mit ihm eine unheilige Allianz schließt.

George Tabori (1914-2007), der ungarische Jude mit britischem Pass, war ein Meister darin, dem Grauen von Rassismus und Massenmord schwarzen Humor und absurde Komik entgegen zu setzen.

Mit "Mein Kampf" hinterließ er sein erfolgreichstes Theaterstück.

In der Inszenierung von Victor Carcu spielen Christian Theil als Hitler, Walter Roth als Herzl sowie Vivien Andrée, Hans Peter Dörig, Susanne Theil, Stephan Goerke und Huhn Mizzi.

"Prädikat: Enorm empfehlenswert!" (INKA)

 

  Mein Kampf   Mein Kampf  Mein Kampf  

Fotos: Kohler & Partner