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„Es war einmal ein Stein“ - eine philosophische Rahmenerzählung, ein leises, sanftes, eindringliches, ja schon fast beharrliches Plädoyer für die Kraft, das Potential und die Wärme einer Familie. Ein uralter, aufmerksam beobachtender Kieselstein kommt durch Zufall in die Hände eines blinden Jungen, der mit seiner Familie an einem entlegenen Strand die Sommerferien verbringt. Der Junge und der Kieselstein werden auf eine seltsame Art Freunde. Der Stein erlebt seinen neuen Freund als einen entschlossenen, warmherzigen, neugierigen und allen Widrigkeiten zum Trotz zuversichtlichen Jungen, welcher mit dem Selbstverständnis des bedingungslos geliebten und akzeptierten Kindes Hürden ignoriert, aufgeschlossen und optimistisch ist.
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Emilie, eine von ihrer Enkelin enttäuschte Großmutter und Julia, eine von ihrer Großmutter genervte Enkelin, lernen sich durch eine unglückliche Verkettung von Umständen kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich völlig unerwartet eine behutsame Freundschaft, die frei von Erwartungen und Zwängen ist und dank deren nichts mehr so bleibt, wie es einmal war.
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