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Donatien Alphonse François, Marquis de Sade (* 2. Juni 1740 in Paris; + 2. Dezember 1814 in Charenton-le-Pont bei Paris) war Sohn aus einem alten, wenn auch nicht mehr reichen, südfranzösischen Adelsgeschlecht und über seine Mutter weitläufig mit den Bourbonen, d.h. der königlichen Familie, verwandt. Zur Aufbesserung seiner finanziellen Verhältnisse ging de Sade 1763 eine Konvenienzehe mit Renée Pélagie de Montreuil ein, die aus einer weniger prestigereichen, aber sehr vermögenden Familie des hohen französischen Amtsadels stammte. Aus der Ehe gingen vermutlich drei Kinder hervor. Kurz nach seiner Heirat begann er, dank seines neuen Reichtums, ein skandalöses Leben zu führen, das den Rahmen auch dessen sprengte, was man damals bei adeligen Libertins hinzunehmen bereit war. Von seinem Namen leitet sich der Begriff Sadismus ab.

 

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Der Legende nach träumte Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach unter einen Baum ruhend von einer Stadt, deren Straßen, in Fächerform angelegt, vom Schloss ausgingen.
Nachdem der Markgraf das Karlsruher Schloss tatsächlich erbaut und die Stadt 1715 gegründet hatte, lebte er in seiner neuen Residenz, während seine streng lutherische Gattin aus Württemberg in Durlach wohnen blieb.
Erfolgreich warb der Markgraf für seine neue Stadt. Die erste Generation der Einwohner war international.
Mädchen sollen dem Markgrafen im Schloss zu Diensten gewesen sein. Einige von ihnen hatten Kinder, deren Väter unbekannt waren und die alle Carl oder Carlina hießen.

"Ich habe schon von dem ridikülen Serail gehört,
den der Markgraf von Durlach hält..."
(Liselotte von der Pfalz)

"...Viel Wald, viel Sumpf, viel Mücken umher..."
(Rahel Varnhagen von Ense)

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