Herbert Schnaibel_Die Freiheit der Lust - Die Akte Marquis de Sade


Herbert Schnaibel_Die Freiheit der Lust - Die Akte Marquis de Sade

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Donatien Alphonse François, Marquis de Sade (* 2. Juni 1740 in Paris; † 2. Dezember 1814 in Charenton-le-Pont bei Paris) war Sohn aus einem alten, wenn auch nicht mehr reichen, südfranzösischen Adelsgeschlecht und über seine Mutter weitläufig mit den Bourbonen, d.h. der königlichen Familie, verwandt.
Zur Aufbesserung seiner finanziellen Verhältnisse ging de Sade 1763 eine Konvenienzehe mit Renée Pélagie de Montreuil ein, die aus einer weniger prestigereichen, aber sehr vermögenden Familie des hohen französischen Amtsadels stammte. Aus der Ehe gingen vermutlich drei Kinder hervor.
Kurz nach seiner Heirat begann er, dank seines neuen Reichtums, ein skandalöses Leben zu führen, das den Rahmen auch dessen sprengte, was man damals bei adeligen Libertins hinzunehmen bereit war.
Von seinem Namen leitet sich der Begriff Sadismus ab.

De Sade wurde bis Mitte des 19. Jahrhundert fast totgeschwiegen und öffentlich erstmals wieder von Baudelaire genannt. Zugleich begann eine sexualwissenschaftliche Rezeption durch Richard von Krafft-Ebing, Iwan Bloch und andere. Im 20. Jahrhundert wurde er salonfähig durch die Surrealisten.
Simone de Beauvoir („Soll man de Sade verbrennen?“ veröffentlicht in Les Temps modernes, Dezember 1951 und Januar 1952) und andere Autoren haben seine Schriften unter dem Blickwinkel einer Philosophie der Freiheit untersucht, die dem Existenzialismus um rund 150 Jahre vorrausging. Die Ideen de Sades wurden, in ihrem Focus auf Sexualität als treibende Kraft, mitunter auch als Vorläufer der Psychoanalyse Sigmund Freuds interpretiert.


Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie

 

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